Antisemitismus – Dagegen sein reicht nicht!

Guten Morgen,

die Partnerschaft für Demokratie in Straubing veranstaltet in Kooperation mit der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Büro Nordost am 15. November eine Veranstaltung zum Thema „Antisemitismus – Dagegen sein reicht nicht!“ (Ausschreibung siehe unten).

Für das Seminar ist eine verbindliche Anmeldung bei Roman Schaffner (Partnerschaft für Demokratie, Straubing) bis Anfang November erforderlich (Kontaktdaten siehe unten).

 

Wir freuen uns auf eure Anmeldungen!

 

Viele Grüße

 

Julia Eder

Mitarbeiterin

Mobile Beratung gegen

Rechtsextremismus in Bayern

Büro Nordost

 

tel 0941 46528140

eder.julia@lks-bayern.de

www.lks-bayern.de

 

 

Antisemitismus – Dagegen sein reicht nicht!     (Anmeldung erforderlich, das das Seminar lediglich für ca. 12 Personen angedacht ist)

15.11.2018 / 16:00 Uhr bis 20:00 Uhr / Soziales Rathaus – Am Platzl 31 (Zimmer 115)

Seminar mit Julia Eder (Mitarbeiterin der mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus in Bayern / Büro Nordost)

 

Antisemitismus ist ein Wesensmerkmal extrem rechter Ideologie. Aber bei weitem nicht nur extrem rechte Akteur*innen vertreten judenfeindliche Positionen. Antisemitische Einstellungen und Vorfälle gibt es in allen sozialen und politischen Milieus. Sie äußern sich als vermeintliche Israel-Kritik, als Verkennung historischer Entwicklungen, als Verschwörungstheorie und als Relativierung des Holocaust. Es handelt sich daher um ein aktuelles gesellschaftliches Problem.

Es beginnt bei dem jungen Mann in Berlin, der wegen des Tragens der Kippa angepöbelt wird, es geht aber auch um die Bundestagsabgeordnete, die öffentlich das Existenzrecht Israels in Zweifel zieht. Nicht zuletzt findet es sich in Darstellungen und Chiffren, in der Personen als jüdisch markiert werden und ihnen gleichzeitig zugeschrieben wird qua Geld im Hintergrund die Strippen zu ziehen.

Im Seminar „Was tun gegen Antisemitismus“ soll daher zum einen die theoretische Grundlagen erörtert werden: Was ist Antisemitismus? Wie äußert er sich und wie weit ist er verbreitet? Was hat das alles mit dem Staat Israel zu tun? Und wie ist das Verhältnis von Religion und Politik? Anschließend wird der theoretische Input mit Hilfe verschiedener Methoden vertieft werden.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

Roman Schaffner

 

 

PS: Ausschlussklausel

Der Veranstalter behält sich vor, von seinem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische, antidemokratische oder menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen. Dies gilt auch für Personen oder Personengruppen, die sich den Reichsbürgern oder ähnlichen Zusammenschlüssen zugehörig fühlen (z.B. Selbstverwalter, Kommissarische Reichsregierung, Germanitien, Reichsbewegung – Neue Gemeinschaft von Philosophen, Freistaat Preußen, Fürstentum Germania, Königreich Deutschland (KRD), Deutsche Polizei Hilfswerk (DPHW), Exilregierung Deutsches Reich, Exil-Regierung Deutsches Reich, Republik Freies Deutschland (RFD), Interimpartei Deutschland (IPD), Volks-Bundesrath und Volks-Reichstag…).

 

Mit freundlichen Grüßen

Roman Schaffner

 

 

Amt für Asyl, Migration und Integration (Abt. 23.1 – Integration)

Federführendes Amt – Partnerschaften für Demokratie
Soziales Rathaus
Am Platzl 31
94315 Straubing

 

Telefon: 09421- 944-70130
Mobiltelefon: 0172 – 6559465
roman.schaffner@straubing.de
www.straubing.de

 

Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit

www.wir-sind-straubing.de